Die beste Sozialpolitik ist eine gute Wirtschaftspolitik. ( Ludwig Erhard )

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20.03.2015, 15:44 Uhr

CDU Neukölln lehnt Hochhauspläne von Stefan Evers ab.

Kritik an dem Bau des Hotel Estrel stößt auf Unverständnis

Nach heutigen Meldungen des Tagesspiegels und der Berliner Morgenpost plant der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Abgeordnetenhausfraktion, Stefan Evers, zukünftig den Bau neuer Hochhäuser an zwei Standorten - am Alexanderplatz und in der City West. Ebenfalls soll die Planung von Hochhäusern zukünftig Sache des Landes, nicht mehr der Bezirke sein.

Vor allem seine Kritik an dem Bau des wohl größten Hochhauses Berlins durch das Hotel Estrel in der Sonnenallee in Neukölln stößt auf Unverständnis in der CDU Neukölln.

Der designierte CDU-Kreisvorsitzende Falko Liecke:

 

"Die Sichtweise von Stefan Evers ist schlichtweg falsch und würde unseren Bezirk aber auch Berlin schaden. Vor allem aus wirtschaftlichen Gründen wäre es fatal den Schnellschuss von Stefan Evers umzusetzen und den Bau des geplanten Hochhauses zu verhindern. Das Hotel Estrel ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber Neuköllns, sondern engagiert sich überall in unserem Bezirk und unterstützt viele soziale Projekte. Die Ankündigung des Betreibers, neue Arbeitsplätze zu schaffen und bei der Umsetzung der Erweiterungsmaßnahmen auch Neuköllner Betriebe zu berücksichtigen, darf nicht verhindert werden. Der Neubau des Hochhauses wäre ein Anker Berlins und ein Einflugstor in unsere Stadt, das vom neuen Flughafen BER aus zu sehen wäre. Es sollte daher von gesamtstädtischer Bedeutung betrachtet werden. Das Hotel Estrel ist ein Erfolgsrezept, das volle Unterstützung der CDU Neukölln erfährt und unverzichtbar ist."

 

Der Britzer CDU-Ortsvorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christopher Förster:

 

"Die Neuköllner CDU-Fraktion hat in der BVV ein klares Zeichen gesetzt. Auf unsere Initiative hin gab es eine Entschließung, den Erweiterungsplänen des Hotel Estrel zu unterstützen. Dieses Bekenntnis steht bis heute. Wir wollen und brauchen Menschen wie den Hotelgründer Ekkehard Streletzki, der investiert und Dinge erfolgreich umsetzt. Das Verhindern solcher Großprojekte kann keiner gebrauchen. Genau darum sollte die Planungshoheit bei den Bezirken bleiben."

 

Anspechpartner:

Falko Liecke,                       Mobil: 0172-312 02 28

Christopher Förster:          Mobil: 0178-184 80 16

20.03.2015, 15:49 Uhr